nessaniel: (Default)
nessaniel ([personal profile] nessaniel) wrote2008-12-17 10:39 pm

Emoeintrag

Ich versinke. Ich ertrinke.
Ich will keine Schmerzen mehr.
Ich will dort sein, wo es still ist:
2000 Meilen unterm Meer.



Ich bin innerhalb von zwei Wochen viermal nervlich zusammengebrochen. Ich habe geheult, war übermüdet, unendlich aggressiv und sogar zickig, was ich sehr, sehr selten bin. Man und alles nur wegen der blöden Gefühls...fühlerei. XD 
Naja... aber ich bin wieder auf einem normalen Level (zumindest war ich das heute) und weiß jetzt, was ich will. So... ungefähr. Ein bisschen. Grob umrissen, halt.

Gestern musste ich mir notgedrungen das Weihnachtsoratorium anhören. Und auch wenn ich sonst wirklich niemand bin, der die hohe Kunst verabscheut, muss ich zugeben, dass Bachs bombastisches Werk nach einer halben Stunde an Eindruck verliert. Aber rasend schnell. Schlichtweg ermüdend wird es und zwar so, dass ich eingeschlafen bin. XD

Apropos Bach: Ich komme gerade aus dem Kino, wo ich mir mit Corabora den Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand" ansah. Meine Fresse... lange habe ich mich nicht sehr über rausgeworfenes Geld geärgert. Wobei er im Nachhinein doch irgendwo schon sehr lustig war. XD

Der Film handelt von einer außerirdischen Macht, die den armen Planeten Erde von den bösen Menschen befreien will (ja, es ist ein Umweltfilm), zuvor aber noch Keanu Reeves als Gesandten auf die Erde schickt, der die Meinung der verschiedenen, außerirdischen Völker repräsentieren soll.

Natürlich landet die Kapsel, in der er transportiert wird, in Amerika. Natürlich landet sie im Central Park. Natürlich ist Amerika ein politisch völlig unnachgiebiges Land, das dem armen Keanu das Recht auf freie Meinungsäußernug verweigert...

Die "natürlich..."-Liste könnte ich noch endlos weiterführen, denn der FIlm war sooo unendlich klischeehaft, dass ich mich frage, ob sie auch nur eins ausgelassen haben. Wir hatten: untalentierte Schauspieler, scheußlich verpackte Kritik am amerikanischen Regierungssystem, den Untergang amerikanischer Statussymbole (winzige Viecher fraßen ein Stadion... wooooah, alamiert das FBI!), eine Stiefmutter und ihren (natürlich schwarzen) Sohn, deren (natürlich) ergreifende Geschichte, dem Alienmann zeigt, wie gut wir Menschen im Grunde sind (natürlich).

Der Stoff des Films war gar nicht mal so schlecht, erinnerte sogar ein bisschen an "Der Schwarm" von Frank Schätzing (was wiederum ich sehr schätze ;-) ), aber die Umsetzung war miserabel. Und tödlich dämlich. Wie man an folgendem Satz sieht:

Polizist: Er ist jetzt Ihr Problem, nehmen Sie ihn mit. Er ist ihr Problem.   

-..- Help me, sweet lord (<- just read her old X-Men-Comic about Nightcrawler Q___Q) 

Blöder Film. Egal. Ich geh jetzt ins Bett. Und morgen spiel ich endlich mal die Spiele, die ich mir am Samstag gekauft habe:
Heavenly Sword
Legend of Zelda: Windwaker and Ocarina of Time Masterquest
Folklore

ACH JA! Meine pinkte Jacke ist da! Und sie ist die unendlichste Liebe dieses Universums!