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Gestern haben wir einen wunderschönen Ausflug nach Kamakura gemacht, so wie gefühlt der ganze Rest Japans und Chinas. Verdammte Touristen!



Kamakura ist eine kleine Stadt direkt am Meer und berühmt für drei Dinge: das Kamakura-Shogunat, das hier von Minamoto Yoritomo gegründet wurde (1185), die 13m hohe bronzene Buddha-Statue (daibutsu) uND KLEINE KEKSE IN FORM VON FISCHEN.



GUESS WHAT, ICH MAG KLEINE KEKSE IN FORM VON FISCHEN.

Unser Weg führte uns vom Bahnhof direkt an den Strand, wo wir uns alle einen Sonnenbrand holten und Sky von einem rabiaten Falken angegriffen wurde, der auf sein Trinkpäckchen scharf war. Diese Mistviecher sind ziemlich groß und ziemlich fies und ich empfehle bei zukünftigen Besuchen einen Sonnenschirm, der zur Not als Schlagstock fungieren kann (außerdem empfehle ich Sonnencreme. Unsere lag im Hotel. Da lag sie bestimmt bequem).






Nach unserer persönlichen Die-Vögel-Darbietung watschelten wir die Straße zum daibutsu hinauf, wobei uns der geschwätzigste alte Mann der Welt wieder einfing. Der hatte uns schon am Bahnhof voller Freude zugetextet und uns über den Buddhismus in Japan und das Kamakura-Shogunat aufgeklärt UND noch tausend weitere Sachen. Was voll nett und so ist. Aber Menschen, die offensichtliche Touristen volllabern, begegne ich immer mit Misstrauen und wir waren ganz froh, dass wir ihn am Eingang zum Kotouku-Tempel, abschütteln konnten.



Der Buddha ist übrigens sehr malerisch und "most handsome" wie uns unser geschwätziger Freund versicherte.



Ist er wirklich. Aww.

Später fuhren wir in die Innenstadt von Kamakura zurück und wanderten - total absichtlich und weil wir diese Reise natürlich exquisit geplant hatten - zum Schrein Tsurugaoka Hachiman. Das geht leicht von den Lippen und hier mal ein paar Impressionen. Weil wir recht spät da waren, war kaum jemand noch dort unterwegs. Herrliche Aussicht!







Mit der Bahn fuhren wir dann bis Ikebukuro zurück (dauert etwa eine Stunde), wo pinku und ich dann noch in eine Spielstation gingen und einen Straßenkünstler beobachteten (er war entzückend. Nawww. Aww).

Heute stand dann Shinjuku auf dem Plan, das Büro- und Geschäftsviertel voller Wolkenkratzer und schöner Ausblicke.



Das hier ist das Rathaus von Tokyo auf dessen 45. Etage man einen wundervollen Ausblick über die ganze Stadt hat.




Quod erat demonstrandum.

Die architektonische Vielfalt in diesem Viertel ist besonders beeindruckend und jap diesen Satz habe ich aus dem Reiseführer abgeschrieben.







Wir taten uns dann noch ein bisschen in Shinjuku um, stolperten über Gozilla (awww!) und fuhren dann Richtung Tokyo Tower und Zojo-ji, einem riesigen wunderschönen Tempel… leider im Dunkeln nicht ganz so beeindruckend. Dafür ist der Tokyo Tower sehr schön. :DDD





Eigentlich wollten wir danach noch was essen gehen, aber da mich meine alte Kriegsverletzung plagte (lies: ich hab mir böse den Fuß vertreten und leide vor mich hin) bin ich ins Hotel gefahren und habe mir Wunderheilmittel aus der japanischen Drogerie auf den Fuß gepappt.
Möge es heilen bis morgen oder ich muss durch die kaiserlichen Gärten rollen. ;___;


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